Die Entwicklung des Vereins

Wie alles begann ...

1966 ergriff Pater Konrad Lienhard OFS zusammen mit jungen Menschen im Rahmen der Jugendarbeit die sozialpädagogische Initiative,  Straftäter in der JVA Hövelhof zu besuchen. Hieraus entwickelten sich Wohnprojekte, die auch heute noch nach der Haftentlassung Hilfestellung leisten.
 

...  und so ging es weiter:

1973 wurde der Verein KIM-Jugendcenter e.V. gegründet. Als erster Vorsitzender fungiert heute Dietmar Braun (Rechtsanwalt und Notar) und als zweiter Vorsitzender Ulrich Blome (Bankkaufmann).
 
1976 Ankauf des Hauses Leostraße 29 mit Unterstützung vieler Freunde und Förderer des Vereins. In diesem Haus ist eine vollstationäre sozialtherapeutische Wohngemeinschaft für Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren mit einer Aufnahmekapazität von 14 Plätzen untergebracht. In diesem Gebäude befindet sich heute auch die Zentralverwaltung des gesamten KIM-Jugendcenter e.V.
 
1978 übernimmt Reinhard Kersting die Leitung des KIM-Jugendcenters.
 
1983 Gründung des Projektes Anlaufstelle, zunächst in der Benhauser Straße. Heute befindet sich die Einrichtung in der Warburger Straße 19. Als teilstationäres Angebot bietet das Haus insgesamt 11 Männern und Frauen Unterkunft, Beratung und Betreuung. Zusätzlich stehen 4 betreute Außenwohnplätze zur Verfügung. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die aus Haft in unsichere Lebensverhältnisse entlassen wurden.
 
1987 Entstehung des Projektes Streetwork, welches heute am Busdorfwall 2 beheimatet ist. Hier finden Wohnungslose und junge Erwachsenen für befristete Zeit einen Schlafplatz und bedarfsgerechte Betreuung. Das angegliederte Café bietet neben Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Freizeitaktivitäten, Koch-, Dusch- und Waschgelegenheiten sowie den Spritzentausch für DrogenkonsumentInnen. Des weiteren suchen die 5 hauptamtlichen StreetworkerInnen die betroffenen Personen, die durch herkömmliche Hilfsangebote nicht erreicht werden können, an ihren Treffpunkten auf.
 
1989 Eröffnung der Frauenwohngemeinschaft Salentinstraße 9. Als vollstationäre sozialtherapeutische Wohngemeinschaft finden hier 8 junge Frauen im Alter von 17 bis 27 Jahren Unterstützung beim Aufbau einer eigenständigen Lebensgrundlage mit entsprechender Betreuung.
 
1991 und 1992 wurden für die Frauenwohngemeinschaft Salentinstraße und die Einrichtung Leostraße Außenwohngruppen geschaffen, die den Übergang in eine eigenständige Lebensführung durch ein Training im Rahmen größerer Freiräume erleichtern.
 
1994 Entstehung des Projektes Regenbogen, heute in der Neuhäuser Straße 39. In diesem teilstationären Wohnprojekt finden z. Zt. 12 Frauen und Männer, die eine Substitutionsbehandlung mit Methadon oder Polamidon begonnen haben, Unterkunft und bedarfsgerechte Betreuung.
 
1995 Gründung des Arbeitsprojektes Blitz & Blank GmbH, Garten- und Umweltservice. Hier haben z. Zt. 10 ehemalige Langzeitarbeitslose eine Anstellung gefunden.
 
1996 Angliederung des Projektes U-Haft / Haftvermeidung an die Einrichtung Anlaufstelle, Warburger Str. 19.
 
1998 Aufnahme der umfangreichen Qualitätssicherung und -entwicklung in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Reimann & Partner. Qualitätsbeauftragter des Vereins ist heute Günter Helling.
 
2000 Konzeptionelle Entwicklung und Realisierung des ambulanten Hilfeangebotes Betreutes Wohnen für Suchtkranke.
2001 Umbenennung des Vereins in KIM-Soziale Arbeit e.V.
2002 Weiterführung und Konsolidierung der Angebote des VWK (Verein für Wohnen und Kontakte)
  1. Wohnberatung für ältere und behinderte Menschen,
  2. Mutter-Kind-Haus,
  3. Sozial Betreutes Wohnen,
  4. Blickpunkt (monatliches Seniorenmagazin),
  5. SeniorenInternetCafé
2004 Ausgliederung der Angebote 'Senioren-Internet-Cafe' und 'Blickpunkt'. Beide Projekte werden vom neugegründeten Verein 'Forum Neues Alter' weitergeführt.
2005 Für die ambulante Betreuung von Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten stellt der Verein 10 Appartements in Schloss Neuhaus zur Anmietung bereit: Die Residenz.
2009 Das KIM-Forum in der Detmolder Straße 21 wird fertiggestellt und bietet Räumlichkeiten für Seminare, Fortbildungen, Vorträge usw.
In der ersten Etage gibt es fortan die 'Erste Adresse': 9 möblierte Einzelzimmer zur befristeten Nutzung und als Übergangsplattform zur Suche nach eigenem Wohnraum.

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