![]() | Mutter-Kind-Haus | ||||||||||
ZielgruppenDer zu betreuende Personenkreis der sozial benachteiligten, alleinstehenden Schwangeren / Mütter zeichnet sich in der Regel durch einen mehrjährigen stationären Aufenthalt in Fachkrankenhäusern und/oder Jugendhilfeeinrichtungen (z.B. Heime, Reha-Einrichtungen usw.) aus. In diesem Zusammenhang wird häufig vom sogenannten Drehtüreffekt gesprochen, der nicht zuletzt durch Hospitalisierung, Kriminalisierung und einseitig klinischen Definitionen von Symptomen verstärkt wird. | |||||||||||
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Diesen Schäden vorzubeugen, bzw. den psychosozialen Auswirkungen dieser Schäden entgegenzuwirken, bedarf es eines anderen Rahmens als den der stationären Einrichtungen, deren oftmals gewährte "Rundum-Versorgung" nach der Entlassung abrupt endet und die Klientin in ihrer Hilflosigkeit allein läßt. Andererseits sind rein ambulante Möglichkeiten nicht weitreichend genug, um das erforderliche Ziel der "Wieder-Eingliederung" adäquat zu erreichen. Der Hilfeprozess im Mutter-Kind-Haus bedeutet nicht eine Fortführung bestehender stationärer Maßnahmen, sondern soll vielmehr den veränderten Situationen der Frauen gerecht werden, die entweder wegen Schwangerschaft aus vorherigen Einrichtungen entlassen werden müssen oder nach Beendigung der Maßnahme mit ihren Kindern einen neuen Lebensabschnitt beginnen wollen. | ||||||||||
In der Regel ist die Lebenssituation der jungen Frauen durch mehrere Problembereiche und Schwierigkeiten gekennzeichnet:
EinzugsbereichIn erster Linie alleinstehende Frauen aus dem örtlichen Einzugsbereich; eine Aufnahme aus dem überörtlichen Bereich ist im Einzelfall möglich.Aufnahmekriterien
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